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7. - 10. März 2002 Am 7. März 2002 ist für Tiree Kairikove eine Welt zusammengebrochen. Sie ist im siebten Monat schwanger, doch das Kind in ihrem Leib bewegt sich nicht mehr. Das kleine Herz ihres Babys hat aufgehört zu schlagen, das Kind ist tot. Sie wird es aus ihrem Leib entfernen lassen müssen. Unvorstellbar der Schmerz, ihr Herz ist gebrochen, keine Hoffnung mehr! – Doch an diesem Abend führt der Geist Gottes Tiree in das Independence Stadion, zur Evangelisation. Während sie dort der Predigt zuhört, traut sie plötzlich ihren eigenen Ohren nicht. Evangelist Andreas Hübner unterbricht seine Verkündigung und gibt ein Wort der Erkenntnis: "Es ist eine Frau hier mit einem toten Baby in ihrem Leib! Achte auf das, was jetzt geschieht! In diesem Moment erweckt Gott dein Baby zum Leben! Amen!" Beinahe wie ein Blitz vom Himmel trifft die Salbung des Heiligen Geistes den Körper der schwangeren Frau. Sie spürt plötzlich, wie das Baby in ihrem Leib sich wieder bewegt, und zwar heftig. Völlig überwältigt von der Liebe Gottes und durchdrungen von Seiner Kraft ist Tiree zuerst gar nicht in der Lage, ihrer Freude Ausdruck zu verleihen. Als Bruder Hübner die Frau, der das Wort der Erkenntnis galt, nach vorn auf die Plattform bittet, traut sie sich in der großen Menschenmenge nicht zu kommen. Der Evangelist gibt daraufhin ein weiteres Wort der Erkenntnis: "Du bist zu schüchtern. Du hast Angst. Aber dein Baby lebt! Halleluja!" – Eine Woche später ruft Tiree bei einem Pastor an: "Ich bin die Frau, deren Baby im Mutterleib von den Toten auferweckt wurde!" Und am Sonntag, dem 17. März, berichtet sie in der Gemeinde über die gewaltige Berührung Gottes, die sie erfahren hat. Großevangelisation in Windhoek, Namibia Es gibt für mich keine vergleichbare Segnung, als den Menschen das Evangelium in Erweisung des Geistes und der Kraft zu predigen. Immer wieder bin ich begeistert, von Gottes Auferstehungskraft, Seiner Liebe und Seinem Erbarmen zu predigen, und immer wieder erlebe ich, wie der Geist Gottes Freude und strahlenden Glanz in ermattete und traurig-hoffnungslose Gesichter bringt. Schönheit statt Asche! Freudenöl statt Trauer! Einfach und voller Kraft "Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen, als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten." 1 Korinther 2,2 Jesus Christus gibt den Menschen, die zu unseren Evangelisationen kommen, kein Beruhigungsmittel, um "in Frieden zu sterben", Er gibt ihnen nicht nur Hoffnung, sondern Rettung, Erlösung, Befreiung und Heilung! – Jeden Abend habe ich in Windhoek das Wort Gottes wieder in einfacher und verständlicher Weise gepredigt: "Dieselbe Kraft, die Christus von den Toten auferweckt hat, ist heute abend hier!" und "Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?". An einem der Abende habe ich ausgerufen: "Wenn Leben und Tod aufeinander treffen, dann wird das Leben stets siegen!" Diese Wahrheit traf das Herz der Zuhörer so sehr, daß es viele Minuten dauerte, bis der Jubel der Menschenmenge verhallt war und ich meine Predigt fortsetzen konnte. Eine große Zahl der Anwesenden war mit dem tödlichen HIV-Virus infiziert. Sie alle wollen ihren Arzt aufsuchen, damit er ihre Heilung bestätigt. Jesus Christus ist das Leben selbst. Er hat den Tod am Kreuz überwunden, ein für alle Mal. Die Menschen brauchen keine religiöse Liturgie, sie brauchen das Wort vom Kreuz. Und ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zur Rettung! | Strahlende Gesichter, wenn Gott eingreift – hier Rijanekee Upi, die auf dem linken Ohr vollständig taub war, nach ihrer Heilung beim "Hörtest". | Gottes Wind in Windhoek Seinen Namen, der übersetzt "Windige Ecke" bedeutet, verdient Windhoek, die Hauptstadt Namibias, eigentlich nicht, denn die schützenden Auas- und Erosberge umgeben sie. Das Herz Windhoeks schlägt in dem nordwestlichen Stadtteil Katutura. "Katutura" bedeutet "Der Ort, an dem wir nicht leben wollen". Dieser Name gilt als Symbol für die furchtbaren Grausamkeiten, die die Menschen in den Jahren vor der Unabhängigkeit und der Abschaffung der Apartheidspolitik erlitten haben. Während der Tage unserer Großevangelisation verdiente Windhoek aber seinen Namen wirklich: der Wind – es war schon mehr ein Sturm – des Heiligen Geistes suchte die Stadt heim. Ich glaube, es waren weder die täglichen Sendungen im nationalen Fernsehen noch die Radio-Interviews oder Zeitungsberichte, die die Menschenmengen in das Independence Stadion in Katutura zogen, sondern Gott selbst, der durch Seinen Heiligen Geist die Herzen der Menschen berührte und sie dorthin führte. Die Evangelisation war ein voller Erfolg. Die zahlreichen Zeichen und Wunder, die während der vier Abende geschehen sind, sprechen für sich. Wo das unverfälschte Evangelium gepredigt wird, bestätigt Jesus Christus selbst Sein Wort! Damit alle das Wort Gottes verstehen konnten, wurden die Predigten in Afrikaans, die Umgangssprache im Süden Afrikas, übersetzt. Die Neubekehrten haben alle die Taufe im Heiligen Geist mit dem Zeichen der Zungenrede empfangen und werden nun persönlich betreut und in die Gemeinden eingegliedert. Aus vollen Kehlen Afrika ist für mich der Kontinent des ausgelassenen, fröhlichen, gesalbten und vor allem "lauten" Lobpreises. Ich habe mich in den Jahren, seit ich in Afrika unterwegs bin, so sehr daran gewöhnt, daß mir immer etwas fehlt, wenn ich einmal hier in Deutschland das Evangelium predige. Auch wenn Namibia das "unafrikanischste" Land Afrikas ist und sehr von den Einflüssen der Europäer, vor allem der Deutschen, geprägt ist – der Lobpreis ist auch dort typisch afrikanisch. Eigentlich habe ich mich in Windhoek erst richtig "in Afrika" gefühlt, als der gesalbte Chor aus vollen Kehlen dem Herrn die Ehre gegeben hat. Jeden Abend gingen rund um Windhoek heftige Gewitter nieder, aber im Stadion blieb es während unserer Veranstaltungen völlig trocken. Nur am letzten Abend, gegen Ende der Veranstaltung, fing es plötzlich an zu regnen, und der Regen war so heftig, daß wir einen Teil der empfindlichen Lautsprecheranlage abschalten mußten. So hatte ich keine Gelegenheit, mich von den Besuchern der Evangelisation zu verabschieden, aber ich denke, das war auch nicht nötig, denn ganz sicher war das nicht unsere letzte Großevangelisation in Windhoek. An diesem Abend habe ich noch Hunderten die Hände aufgelegt, die persönlich für den Dienst am Reich Gottes gesalbt werden wollten. Eine neue Einheit Auch die Pastoren und geistlichen Leiter in Namibia sollten ganz besonders gesegnet werden. Etwa achtzig von ihnen aus dem ganzen Land trafen sich in einem Hotel in Windhoek zu einem besonderen Pastorenfrühstück. Aber nicht jeder Sieg fängt fröhlich an. Die Stimmung war ernst, und meine Botschaft an die Pastoren war "unbequem", eine Ermahnung zur Einheit. Doch dann durfte ich erleben, wie der Geist Gottes die Herzen der Anwesenden erweichte und seelische Verbitterungen und Verletzungen unter den Leitern ausgehoben und geheilt wurden. Es flossen Tränen der Buße, und die Versammelten haben ihren Dienst neu auf den Altar Gottes gelegt und sich ganz neu dem Herrn geweiht. Jesus Christus, der größte aller Ärzte Der Bericht über Tiree Kairikove, deren Baby im Mutterleib von den Toten auferweckt wurde, ist nur eines von vielen, vielen Zeugnissen über Wunder, die Gott während der Evangelisation in Windhoek getan hat. Hier nun einige weitere Heilungszeugnisse, die unsere Mitarbeiter in Windhoek während der Evangelisation notiert haben. Wenn Sie sie lesen, denken Sie bitte daran: Was Gott für diese Menschen getan hat, das kann Er jederzeit – auch und gerade jetzt – für Sie und Ihre Lieben tun! Elizabeth Uiras war auf dem linken Auge fast völlig blind. Die Ärzte sagten ihr, es gäbe keine Hoffnung mehr und das Auge müsse dringend vollständig entfernt werden. Auf ein Wort der Erkenntnis von Bruder Hübner hin läuft sie nach vorn zur Plattform, um ihre Heilung zu empfangen. Als sie nach dem Gebet nach Hause geht, ist ihr Auge jedoch nicht geheilt. Statt dessen hat sie ungeheure Schmerzen und fürchtet, ihr Auge würde herausfallen. Doch nach einigen Stunden läßt der Schmerz nach, und das Auge ist plötzlich vollständig geheilt. Jetzt kann sie perfekt sehen! Rijanekee Upi, ein junges Mädchen, das auf dem linken Ohr vollständig taub war, rennt am ersten Abend auf die Plattform und bezeugt, daß Jesus Christus ihr taubes Ohr geöffnet hat. Ihr rechtes Ohr wird zugehalten, und Bruder Hübner flüstert leise in ihr linkes Ohr, worauf Rijanekee jedes Wort laut und deutlich wiederholen kann! Monsozi Ngenda war HIV-positiv, drogenabhängig und litt unter schweren Depressionen sowie unter Bronchitis und starken Schmerzen im Brustbereich. Als Bruder Hübner ihr die Hände auflegt, verschwinden alle gesundheitlichen Beschwerden, sie ist befreit von der Drogensucht, und Monsozi ist fest davon überzeugt, daß der Herr sie auch von AIDS geheilt hat! Sophia Gei-Khoebes, eine ältere Dame, nimmt Jesus Christus als ihren Herrn und Retter an und wird – während sie dem Altarruf folgt – von Brustkrebs geheilt! Elizabeth Mbwale hatte einen Gehirntumor. Bruder Hübner gibt ein Wort der Erkenntnis über die Heilung einer Person von einem Gehirntumor, doch Elizabeth ist verunsichert, ob sie gemeint ist, und geht nach Hause, ohne dem Aufruf zu folgen. Sie wird trotzdem geheilt. Der Tumor ist plötzlich nicht mehr da. Am vierten Abend der Evangelisation gibt sie voller Freude vor der versammelten Menge Zeugnis über ihre Heilung! Diesen Zeugnissen ist nichts hinzuzufügen. Was Jesus tut, tut er hundertprozentig! Auswirkung auf Windhoek und Namibia Die Christen sind überwältigt von dem, was Gott in den Tagen unserer Großevangelisation getan hat. Ich zitiere Pastor Xaba, der für die Vorbereitung verantwortlich war: "Diese Evangelisation war wahrlich die Antwort auf unsere Gebete. Evangelist Andreas Hübners kraftvolle und dynamische Botschaften waren erfüllt von der Salbung Gottes. Sein Dienst hat die geistliche Atmosphäre Windhoeks für immer verändert. Die Mächte der Finsternis sind gebunden und zerbrochen. Es ist ein geschichtlicher Durchbruch. Welch ein Segen!" Wie weit die Evangelisation auch die allgemeine Öffentlichkeit erreicht hat, zeigt die Feststellung von Christof Maletsky von der Tageszeitung "The Namibian": "Wir haben so viele Wunder während der Evangelisation gesehen – Menschen wurden von Krebs, Taubheit und Blindheit geheilt. [...] Zum ersten Mal haben Windhoek und Namibia gesehen, wie jemand von den Toten auferweckt worden ist. Wir preisen Gott für das, was Er durch Bruder Hübner begonnen hat, und glauben, daß Er weiterhin mehr Menschen von den Toten auferwecken wird!" Evangelist Andreas Hübner |